Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum

Das Nordfriesland Museum geht auf eine Stiftung von Ludwig Nissen zurück. Nachdem die Ehe mit Katharine Nissen, geb. Quick, kinderlos geblieben war, entschied sich das Paar, der Heimatstadt Husum Vermögen und Kunstsammlungen zuvermachen, mit der Auflage ein Kulturzentrum zu errichten. 

Die Verwirklichung seines Traums erlebte Ludwig Nissen nicht mehr. Er verstarb 1924, doch hatte er vorab testamentarisch seine Wünsche niedergelegt und deren Umsetzung gesichert. 

 

Das Museumsgebäude wurde nach Plänen des Architekten Georg Rieve (1888-1966) errichtet. Die Bauplastik an der Fassade – Ochse, Phönix und Tritonpferd – schuf der Bildhauer Alwin Blaue (1896-1958). Die Eröffnung als Museum fand 1937 statt. Im Jahr 1986 wurde das Gebäude durch einen Anbau ergänzt, in dem sich seit 2006 die Stadtbibliothek Husum befindet.

 

Nach einer grundlegenden Sanierung und Umgestaltung im Jahr 2006, konnte das Museum im März 2007 wieder eröffnet werden. Neben wechselnden Sonderausstellungen widmet sich das Haus dem alltäglichen Leben an der Nordsee, welches seitjeher durch Deichbau und Sturmfluten maßgeblich beeinflusst wird. Dem untergegangenen Ort Rungholt wird ebenso ein Teil der Ausstellung gewidmet, wie auch bspw. den Werken norddeutscher Künstler.  

Kontakt

Museumsverbund Nordfriesland

Herzog-Adolf-Str. 25

25813 Husum

 

Tel.: +49 4821 2545

Email.: info@museumsverbund-nordfriesland.de

Öffnungszeiten

16. Juni bis 15. September:
täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr

 

16 September bis 15 Juni:
Di – So von 11.00 bis 17.00 Uhr